Disziplinen

Unser vielfältiges Sportangebot

Auf der weitläufigen Schießanlage der Schützenkameradschaft Beutelsbach können die Mitglieder aber auch die Gäste eine große Anzahl von Disziplinen ausüben.

Blasrohr

Die noch junge Sportart erfreut sich immer größerer Beliebtheit und erlebt eine rasante, europaweite Entwicklung. Es ist ein Sport für die ganze Familie, ob mit oder ohne Handicap und ist dazu auch noch kostengünstig.

Das Blasrohr besteht aus einem langen, gleichmäßigen und geraden Rohr. Das Gewicht kann jeder frei wählen. Am Ende setzt man ein Mundstück aus Plastik auf, durch das die Lungenluft gestoßen wird. Das Rohrinnenmaß ist in der Regel 10mm oder 16mm groß. Die Pfeile bestehen aus Metall-, Carbon- oder Holzschäften mit einer Spitze und sind am anderen Ende mit einem Kunststoff-Konus versehen. Die Größe richtet sich nach dem Rohrinnenmaß. Visiere oder Zielhilfen am Rohr gibt es nicht und sind untersagt. Im Wettbewerb schießt man auf eine Papierauflage mit aufgedruckter Ringwertung 6-10.

Luftgewehr

Bei diese Disziplin steht der Schütze frei im Anschlag und zielt mit Hilfe eines Diopters und eines Ringkorns auf die 10m entfernte Scheibe.
Diese Scheibe hat einen Durchmesser von 50 mm, die 10 einen von 0,5 mm. Das Bleidiabolo im Kaliber 4,5 mm wird aus der Sportwaffe mit Hilfe von komprimierter Luft, Kohlendioxid oder Preßluft rückschlagsfrei abgeschossen.
In einer Wettkampfserie werden bis zu 60 Schuß abgegeben.
Diese Disziplin kann auch aufgelegt geschossen werden.

Luftpistole

Bei diese Disziplin steht der Schütze frei im Anschlag und zielt, die Luftpistole einhändig haltend, mit Kimme und Korn auf die 10m entfernte zehnkreisige Scheibe. Diese Luftpistolenscheibe hat einen Durchmesser von 155,5 mm, die 10 einen von 11,5 mm. Das Bleidiabolo im Kaliber 4,5 mm wird aus der Sportwaffe mit Hilfe von komprimierter Luft, Kohlendioxid oder Preßluft rückschlagsfrei abgeschossen. In einer Wettkampfserie werden bis zu 60 Schuß abgegeben.
Diese Disziplin kann auch aufgelegt geschossen werden.

Freie Pistole (Pistole 50m)

Bei diese Disziplin steht der Schütze frei im Anschlag und zielt, die Pistole einhändig haltend, mit Kimme und Korn auf die 50m entfernte Scheibe. Es werden dieselben zehnkreisige Scheiben wie bei GK-Gewehr verwendet. Die Freie Pistole hat keine Beschränkung im Bau und Gewicht. Das Kaliber der verwendeten erlaubnispflichtigen Randfeuermunition ist 5,6 mm, auch unter dem Namen .22 lfB bekannt. Im Wettbewerb werden 60 Schuß in 120 min. absolviert. Der Erwerb einer solchen Pistole setzt immer den Besitz einer Waffenbesitzkarte voraus.
Diese Disziplin kann auch aufgelegt geschossen werden.

Zimmerstutzen

Dabei handelt es sich um eine Disziplin bei der das verwendete Gewehr ein max. Kaliber von 4,65 mm und ein Höchstgewicht von 7,5 kg aufweist. Es wird stehend freihändig auf die 15 m entfernte Scheibe geschossen. Der Durchmesser der 10 beträgt 4,5 mm und der einzelne Ringabstand ebenfalls 4,5 mm. Als Munition werden spezielle Zimmerstutzen-Rundkugeln und -Randzünder verwendet. Diese ermöglichen ein Schießen auch in kleinen Räumen, da das Zündhütchen als Treibladung für das Geschoss dient und kein Pulver benötigt wird. Der Erwerb eines solchen Gewehres setzt immer den Besitz einer Waffenbesitzkarte voraus.
Diese Disziplin kann auch aufgelegt geschossen werden.

Kleinkaliber-Gewehr

Mit dem sog. KK-Gewehr können verschiedene Disziplinen, wie z.B. Standartgewehr, Sportgewehr oder Liegendgewehr, ausgeübt werden. Dabei werden in 3 verschiedenen Schießpositionen (stehend, liegend, kniend) eine bestimmte vorgegebene Anzahl von Schüssen (bis zu 120 Schuß) auf die 50 m bzw. 100m entfernte zehnkreisige Scheibe abgegeben. Die Scheibe hat einen Durchmesser von 154,4 mm und die 10 ist nur 10,4 mm groß. Das Kaliber der dabei verwendeten erlaubnispflichtigen Randfeuermunition ist 5,6mm, auch unter dem Namen .22 lfB bekannt. Der Erwerb eines solchen Gewehres setzt immer den Besitz einer Waffenbesitzkarte voraus.
Diese Disziplin kann auch aufgelegt geschossen werden.

Sportpistole KK/GK

Präzisionschießen
Bei Teil I der Disziplin beträgt die Zeitbegrenzung für je 5 Schuß 6 min. Gezielt wird dabei auf dieselbe Scheibe wie bei GK-Gewehr (Durchmesser 500 mm, Größe der 10 ist 50 mm). Die Scheibe bleibt dem Schützen ständig sichtbar.

Duellschießen
Bei Teil II der Disziplin werden pro 5 Schuß-Serie die Scheiben 5mal für je 3 Sekunden dem Schützen zugedreht und für jeweils 7 Sekunden weggedreht. Bei jeder Zudrehung darf nur ein Schuß abgegeben werden. Die dabei verwendete Scheibe ist total schwarz, der zählbare Trefferbereich beginnt beim 5er. Der Durchmesser der Scheibe beträgt 500 mm, die Größe der 10 ist 100 mm).

Die Disziplin Sportpistole KK kann auch aufgelegt geschossen werden.

Großkaliber-Gewehr

Mit dem sog. GK-Gewehr können verschiedene Disziplinen, wie z.B. GK-Standartgewehr, GK-Freigewehr oder GK-Liegendgewehr, ausgeübt werden. Dabei werden in 3 verschiedenen Schiepositionen (stehend, liegend, kniend) eine bestimmte vorgegebene Anzahl von Schüssen (bis zu 120 Schuß) auf die 50, 100 und sogar 300m entfernte zehnkreisige Scheibe abgegeben. Die Scheibe für das 300m-Schießen hat einen Durchmesser von 1000 mm und die 10 ist nur 100 mm groß. Das Kaliber der dabei verwendeten erlaubnispflichtigen Zentralfeuermunition darf bis zu 8 mm betragen. Der Erwerb eines solchen Gewehres setzt immer den Besitz einer Waffenbesitzkarte voraus.

Ordonnanz-Gewehr

Dabei handelt es sich um Repetiergewehre die bis 31.12.1963 als Ordonnanzwaffen dienstlich geführt wurden. Bei der Disziplin Ordonnanzgewehr werden in 2 verschiedenen Schießpositionen (liegend, stehend) je 20 Schuß auf eine 100m entfernte zehnkreisige Scheibe abgegeben. Die Scheibe hat einen Durchmesser von 500 mm und die 10 ist nur 50 mm groß. Das Kaliber der dabei verwendeten erlaubnispflichtigen Zentralfeuermunition darf zwischen 6 und 8 mm betragen. Der Erwerb eines solchen Gewehres / Karabiners setzt immer den Besitz einer Waffenbesitzkarte voraus.
Diese Disziplin kann auch aufgelegt geschossen werden.

Vorderlader-Gewehr und Vorderlader-Pistole

Dies ist der Sammelbegriff für eine Vielzahl von Disziplinen, wie z.B. Perkussionsgewehr, Perkussionsdienstgewehr, Steinschloßgewehr sowie Muskete. Als Vorderladerwaffen gelten solche Waffen, bei denen Treibmittel (Schwarzpulver) und Geschoß nur von vorn durch den Lauf in die Kammer eingebracht werden können. Bei der Zündung unterscheidet man zwischen Perkussionszündung (Zündung des Treibmittels mit Hilfe von Zündhütchen) sowie Steinschloßzündung (Zündung des Treibmittels mit Hilfe des sog. Zündkrauts und eines Zündfunkens, der bei Reibung eines Steines an einer Stahlfläche entsteht). Als Sonderfall darf die Musketenzündung angesehen werden. Hierbei kommt eine Glimmlunte zum Einsatz. Die Scheibenentfernung beträgt 50 bzw.100m. Es werden dieselben zehnkreisige Scheiben wie bei GK-Gewehr verwendet. Das Kaliber der zugelassenen Waffen ist beliebig. Der Erwerb von Vorderladergewehre sowie deren Zubehör ist erlaubnisfrei, für den Erwerb des Treibladungsmittels ist aber eine behördliche Erlaubnis notwendig.
Die Scheibenentfernung bei Vorderladerpistole (Steinschlosspistole) / Vorderladerrevolver beträgt 25m. Eine Wertungsserie beträgt 15 Schuss. Es werden dieselben zehnkreisigen Scheiben wie bei GK-Gewehr verwendet. Das Kaliber der zugelassenen Waffen ist beliebig. Bei der Pistole wird jede Kugel einzeln von vorn mit einem Pflaster in den Lauf eingebracht. Beim Revolver werden immer 5 Kugeln von vorn in die Trommel geladen inkl. einem Trennmittel um das Durchzünden aller Schüsse zu vermeiden (Kettenfeuer). Der Erwerb von Vorderladerpistolen und Zubehör ist erlaubnisfrei, für den Erwerb von Vorderladerrevolvern und des Treibladungsmittels ist aber eine behördliche Erlaubnis notwendig.

Weitere Disziplinen

Möglichkeiten zum Schießen mit Schnellfeuerpistole, Standartpistole sowie Zentralfeuerpistole und verschiedene BDS-Disziplinen z.B. Fallplatten und Mehrdistanz (MD) bietet die Schießanlage der Schützenkameradschaft ebenfalls.